| Union verteidigt den Meistertitel !!!! |
| Sonntag, 26. April 2009 um 17:06 Uhr |
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber nun ist es vollbracht!!!! Nach dem 68:59 (33:34) im dritten und entscheidenden Finalspiel gegen den Osnabrücker SC haben die Zweitliga-Basketballerinnen der Union Opladen den Aufstieg in die Erste Liga geschafft.
Vor knapp 700 Zuschauern (Rekord für die Union!!!) in der Heisenberghalle war es eine tolle Teamleistung, mit der die Gastgeberinnen diesen unermüdlichen und spielerisch starken Gegner letzten Endes doch in die Knie zwangen. In der Schlussphase war es die Treffsicherheit von Jana Meyer, die den Ausschlag für das positive Ende gab. Zuvor hatte das ganze Team ohne Ausnahme phantastisch verteidigt und einen immens hohen physischen Aufwand betrieben. Auch wenn vom Spielerischen her nicht alles so klappte, wie es sich Coach Markus Pohle vorgestellt hatte, und auch wenn die Trefferquote wieder alles andere als bemerkenswert gut war, so haben sich die Opladenerinnen doch für eine unglaubliche Saison nach einem unglaublichen Finale belohnt. "Eins ist nun mal klar. Der OSC war ein unheimlich starker und ehrgeiziger Gegner. Vor allem Snodgrass und Clark sind schon herausragende Spielerinnen, die auch in jeder Erstligamannschaft bestehen würden. Aber meine Mannschaft hat Charakter gezeigt. Wir sind nach der Niederlage in Wedel wieder zurückgekommen, und wir sind nach der Niederlage in Osnabrück wieder zurückgekommen. Und das macht mich als Trainer unheimlich stolz auf dieses Team", meinte Pohle, der noch am Tag zuvor in einem längeren Gespräch mit der Mannschaft einige Punkte schonungslos angesprochen hatte. Das Team hat dann die richtige Reaktion gezeigt. Und niemand hat sich hängenlassen, auch wenn in der ersten Hälfte die Schiedsrichter sehr auffällig oft gegen die Union entschieden hatten. "Da waren schon etliche haarsträubende Pfiffe bei", erinnerte sich Pohle ungern. Bei 44 Würfen hatte Opladen in den ersten 20 Minuten nur 13 Mal getroffen, während Osnabrück von 28 Versuchen zehn versenkte. Dann startete die Union furios ins dritte Viertel, doch eine Vorentscheidung konnte zunächst einmal nicht erzwungen werden. Gut, dass Leonie Prudent ihrem Ruf als grandiose Defense-Spielerin mit einer Klasseleistung gegen Snodgrass gerecht wurde. Gut auch, dass gegen Ende die Treffsicherheit endlich da war, die zuvor so herbeigesehnt wurde. Unter dem Jubel der zuvor schon ohrenbetäubend lauten 700 Fans wurden den Opladenerinnen nach den 40 erneut höchst dramatischen Minuten die Meistermedaillen umgehängt. Die Ehrungen wurden von Klaus-Rüdiger Biemer und Norbert Thimm für die DBBL sowie dem Leverkusener Oberbürgermeister Ernst Küchler vorgenommen. Das Schlusswort aber gehörte dem erfolgreichen Trainer: "Die Meisterschaft im vergangenen Jahr war eine Sensation und natürlich eine tolle Sache. Aber diesmal waren wir vom ersten Spiel an der Favorit und damit der Gejagte. Ich freue mich unendlich, dass meine Mädels diesem Druck standgehalten haben. Diese Meisterschaft 2009 bedeutet mir persönlich noch mehr, als der Titel in 2008."Punkte Union: Kröger 14, Meyer 13, Block 12, Thimm 10, Prudent 7, Stark 6, Nettersheim 4, Skrobek 2, Idelberger. Beste Schützinnen OSC: Snodgrass 17, Clark 13, Prakaj 11. Bild: Uli Herhaus/Kölner Stadtanzeiger |







Es war ein hartes Stück Arbeit, aber nun ist es vollbracht!!!! Nach dem 68:59 (33:34) im dritten und entscheidenden Finalspiel gegen den Osnabrücker SC haben die Zweitliga-Basketballerinnen der Union Opladen den Aufstieg in die Erste Liga geschafft.
Vor knapp 700 Zuschauern (Rekord für die Union!!!) in der Heisenberghalle war es eine tolle Teamleistung, mit der die Gastgeberinnen diesen unermüdlichen und spielerisch starken Gegner letzten Endes doch in die Knie zwangen. In der Schlussphase war es die Treffsicherheit von Jana Meyer, die den Ausschlag für das positive Ende gab. Zuvor hatte das ganze Team ohne Ausnahme phantastisch verteidigt und einen immens hohen physischen Aufwand betrieben. Auch wenn vom Spielerischen her nicht alles so klappte, wie es sich Coach Markus Pohle vorgestellt hatte, und auch wenn die Trefferquote wieder alles andere als bemerkenswert gut war, so haben sich die Opladenerinnen doch für eine unglaubliche Saison nach einem unglaublichen Finale belohnt. "Eins ist nun mal klar. Der OSC war ein unheimlich starker und ehrgeiziger Gegner. Vor allem Snodgrass und Clark sind schon herausragende Spielerinnen, die auch in jeder Erstligamannschaft bestehen würden. Aber meine Mannschaft hat Charakter gezeigt. Wir sind nach der Niederlage in Wedel wieder zurückgekommen, und wir sind nach der Niederlage in Osnabrück wieder zurückgekommen. Und das macht mich als Trainer unheimlich stolz auf dieses Team", meinte Pohle, der noch am Tag zuvor in einem längeren Gespräch mit der Mannschaft einige Punkte schonungslos angesprochen hatte. Das Team hat dann die richtige Reaktion gezeigt. Und niemand hat sich hängenlassen, auch wenn in der ersten Hälfte die Schiedsrichter sehr auffällig oft gegen die Union entschieden hatten. "Da waren schon etliche haarsträubende Pfiffe bei", erinnerte sich Pohle ungern. Bei 44 Würfen hatte Opladen in den ersten 20 Minuten nur 13 Mal getroffen, während Osnabrück von 28 Versuchen zehn versenkte. Dann startete die Union furios ins dritte Viertel, doch eine Vorentscheidung konnte zunächst einmal nicht erzwungen werden. Gut, dass Leonie Prudent ihrem Ruf als grandiose Defense-Spielerin mit einer Klasseleistung gegen Snodgrass gerecht wurde. Gut auch, dass gegen Ende die Treffsicherheit endlich da war, die zuvor so herbeigesehnt wurde. Unter dem Jubel der zuvor schon ohrenbetäubend lauten 700 Fans wurden den Opladenerinnen nach den 40 erneut höchst dramatischen Minuten die Meistermedaillen umgehängt. Die Ehrungen wurden von Klaus-Rüdiger Biemer und Norbert Thimm für die DBBL sowie dem Leverkusener Oberbürgermeister Ernst Küchler vorgenommen. Das Schlusswort aber gehörte dem erfolgreichen Trainer: "Die Meisterschaft im vergangenen Jahr war eine Sensation und natürlich eine tolle Sache. Aber diesmal waren wir vom ersten Spiel an der Favorit und damit der Gejagte. Ich freue mich unendlich, dass meine Mädels diesem Druck standgehalten haben. Diese Meisterschaft 2009 bedeutet mir persönlich noch mehr, als der Titel in 2008."






